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Die schlimme Lage der Kirche heute

Theologische Argumentation

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Es ist allgemein bekannt, dass seit der Revolution des II. Vatikanums die Feinde Gottes durch ihre Worte und Taten unermüdlich daran gearbeitet haben, den katholischen Glauben zu zerstören. Durch Lehren, die im Widerspruch zum Glauben unserer Väter stehen, durch revolutionäre Veränderungen in der Liturgie und durch einen falschen interreligiösen Dialog haben sie die wahnsinnigsten Träume all jener verwirklicht, die seit Jahrhunderten daran arbeiten, die Kirche des fleischgewordenen Wortes zu zerstören.

Sie attackierten beim Zweiten Vatikanischen Konzil den Glauben, indem sie die heilige Lehre der Kirche wesenhaft veränderten. Sie attackierten die Sakramente, insbesondere die Riten der Priester- und der Bischofsweihe. Sie transformierten die Messe zu einem protestantischen Gottesdienst. Sie pervertierten das kanonische Recht, die traditionellen Andachten und alle anderen Schätze der Heiligen Kirche.

Um diese großen Übel noch zu verschlimmern: Man kann ohne Furcht sich zu irren sagen, dass diese Feinde Gottes in ihren Bemühungen von jedem nachfolgenden Prätendenten auf das Papsttum seit dem II. Vatikanum Unterstützung gefunden haben. 

Mit Hilfe der offiziellen Hierarchie errichteten sie eine neue Kirche, bei der man sich zu Recht fragen kann, ob es sich tatsächlich noch um die von Jesus Christus gegründete und von den Aposteln und ihren Nachfolgern fortgeführte Kirche handelt. Haben wir es hier mit einer neuen Sekte zu tun, die der Kirche Gottes völlig fremd ist? 

Die Kirche des II. Vatikanums bekennt eine naturalistische und humanistische Religion, die auf Indifferentismus basiert und einen falschen Ökumenismus und eine falsche Religionsfreiheit predigt. Alle aufrichtigen Katholiken werden dem zustimmen. Die Worte, Lehren, offiziellen Texte und Handlungen vieler moderner Prälaten widersprechen dem unfehlbaren Lehramt der 260 Päpste, die dem Zweiten Vatikanischen Konzil vorausgingen, und aller Allgemeiner Konzilien der katholischen Kirche.

„Die listigsten Feinde haben die Kirche, die Braut des unbefleckten Lammes, mit Bitterkeit erfüllt und sie mit Wermut berauscht; sie haben ihre gotteslästerlichen Hände auf all ihre kostbaren Dinge gelegt. Dort, wo der Sitz des seligen Petrus und der Stuhl der Wahrheit steht, der als Licht für die Völker errichtet worden ist, haben sie den Thron ihrer Abscheulichkeit und Gottlosigkeit aufgestellt, damit sie, nachdem der Hirte geschlagen ist, die Herde zerstreuen können.“ [1]

[1] Papst Leo XIII, Rituale Romano (1900), „Exorzismus gegen Satan und die abgefallenen Engel“

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Unam  Sanctam

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